Ziele und Bestrebungen für unsere Schule

Unser Motto: 

„Samen säen, hegen, pflegen, düngen und wachsen lassen.“

Voraussetzungen dafür:

  • Ein Klima, in dem sich alle wohl fühlen und angenommen wissen:
    Die Schülerinnen und Schüler verbringen einen wichtigen Teil ihrer Entwicklung in unserer Schule. Hier sollen sie Geborgenheit verspüren und in einem Klima aufwachsen dürfen, in dem Toleranz, Akzeptanz, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Freundschaft nicht nur Schlagwörter sind.
  • Leistungsorientierter, fordernder und fördernder Unterricht im Einklang mit solider Persönlichkeitsentwicklung
  • Motivierte, engagierte Lehrerinnen und Lehrer und motivierbare Schülerinnen und Schüler
  • Arbeiten im Team: macht nicht nur Spaß, es fruchtet auch mehr als das Einzelkämpfertum. Es funktioniert seit Jahren, was sich bei unseren Veranstaltungen immer wieder bestätigt.
  • Eine gut funktionierende Schulpartnerschaft
  • Zukunftsfähig bleiben: kritisch, dennoch offen sein für neue Lern- und Lehrmethoden, verwenden moderner Unterrichtsmittel, den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen vermitteln für eine erfolgreiche schulische oder berufliche Ausbildung

All diese Ziele sind bereits in unserem Leitbild verankert.

Leitbild unserer Schule

Unser Motto: „Samen säen, hegen, pflegen, düngen und wachsen lassen“


Unsere Schule steht für Individualität, Kreativität, Leistungsbereitschaft und soziales Engagement.

Wir bieten ein positives, angstfreies Schulklima, in dem alle ihre Fähigkeiten und Begabungen entdecken und frei entfalten können.
Wir legen besonderen Wert darauf, sowohl begabte Schülerinnen und Schüler zu fördern als auch lernschwache Kinder bestmöglich zu integrieren.Die positive und kooperative Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule, zur Gemeinde, zur Berufswelt und den weiterführenden Schulen ist uns sehr wichtig.
Wir schaffen eine konstruktive Gesprächsbasis, die es uns ermöglicht, auf die Wünsche und Probleme einzugehen.

Grundlegendes Augenmerk richten wir auf neue und zeitgemäße Unterrichtsmethoden und verwenden moderne Unterrichtsmittel.

Engagierte Lehrerinnen und Lehrer sichern die Freude am Unterricht.
Durch den Schwerpunkt Musik und dem Fach „Soziales Lernen“ beeinflussen wir die Persönlichkeitsentfaltung der Schülerinnen und Schüler positiv.

Wir bemühen uns um eine ausgezeichnete Qualität unserer musikalischen Aufführungen.
Unser Ziel ist es, das hohe Leistungsniveau unserer Schulabgänger als Garantie für eine erfolgreiche schulische oder berufliche Ausbildung beizubehalten.

Wir achten darauf, dass sich der „gute Ton“ auf alle Bereiche unserer Schule auswirkt.
Wir schätzen gutes Benehmen und das Miteinander in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts. Wir pflegen rücksichtsvollen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, was dazu beiträgt, dass man auch im beruflichen Leben die berühmte kleine Nasenlänge voraus ist.
Gute Manieren sind die Visitenkarte jedes Menschen und es ist uns ein großes Anliegen den Schülerinnen und Schülern dieses „Werkzeug“ mit auf den Weg zu geben.

Informationen über unsere Schule:

Von 1973 – 2013 wurde die Schule als Hauptschule geführt. Seit September 2013 sind wir Neue Mittelschule, ab dem Schuljahr 2020/21 Mittelschule.
1983 wurde ein musikalischer Schwerpunkt eröffnet. Jeweils eine Klasse eines Jahrganges wird als Musikklasse geführt, in der der Musikunterricht um 2 – 3 Stunden erhöht ist. Jede Schülerin und jeder Schüler lernt auch ein Instrument. Der Instrumentalunterricht kann in unserer Schule oder an einer Landesmusikschule besucht werden.
Von 2006 – 2007 wurde unser Schulhaus zur ersten Passivhaus-Schule saniert.
Die offizielle Eröffnung fand im Oktober 2007 statt.

Schulleiter*innen seit Beginn:

    • 1973 – 1981: OSR Dir. Walter Adelsgruber
    • 1981 – 1982: OSR Anton Bernardi
    • 1982 – 1995: OSR Dir. Johannes Hackl
    • 1995 – 2001: Dir. Alfred Mayr
    • 2001 – 2011: OSR HD Karl Hainbucher
    • Seit 1.10.2011: Dir.NMS Martina Decker, M.Ed. BEd.

Neben dem Schwerpunkt Musik wird großer Wert auf eine umfangreiche Ausbildung im Bereich Informatik gelegt. Seit dem Schuljahr 2019/20 sind wir zertifizierte DigiTNMS.
Auch führen wir in jedem Jahrgang ab dem Schuljahr 2020/21 eine Integrationsklasse, denn auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind uns ein großes Anliegen.

Im Schuljahr 2019/20 gibt es an unserer Schule 12 Klassen mit insgesamt 256 Schülerinnen und Schülern (davon 92 in den Musiklassen), die von 42 Lehrkräften unterrichtet werden.

Standortbezogenes förderkonzept

Leistung fordern und schwächere Schülerinnen und Schüler fördern – diese Grundsätze versuchen wir in unserer Schule zu berücksichtigen.

Stärken „stärken“, die Begabungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler erkennen und darauf aufbauen.

  • Dies soll erreicht werden durch:
    Individualisieren des Unterrichts und durch differenzierte Unterrichtsgestaltung

  • Freigegenstände,
  • Wahlpflichtgegenstände,
  • Verbindliche und Unverbindliche Übungen,
  • Förderunterricht

Fördermaßnahmen werden im Rahmen des Frühwarnsystems berücksichtigt und mit den Eltern besprochen.

Fördernder Unterricht enthält:
* differenzierte Lernangebote und individuelle Zugänge
* Berücksichtigung der individuell notwendigen Arbeitszeit
* Berücksichtigung unterschiedlicher Vorkenntnisse
* Wahrnehmung unterschiedlichen Betreuungsbedarfs

Ein individuell förderliches Lernklima
* vermeidet Demotivation
* knüpft an die Stärken der Schülerinnen und Schüler an
* fördert Lern- und Leistungsbereitschaft durch motivierende Lehrmethoden und  Unterrichtsformen
* fördert grundsätzliche Leistungsbereitschaft und besondere Begabungen kontinuierlich

Förderunterricht:

Für den Ausgleich von Lerndefiziten insbesondere nach längerem Fernbleiben vom Unterricht nach Krankheit oder bei drohendem Leistungsabfall wird den Schülerinnen und Schülern ein Förderunterricht angeboten.

Aufarbeitung von Defiziten durch spezielle Betreuung („Entschleunigungswoche“ – in dieser Woche wird nur wiederholt oder nachgearbeitet, keine Tests, keine Schularbeiten und keine Hausübungen.

Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf:

Schülerinnen und Schülern mit ausgewiesenem pädagogischem Förderbedarf werden ihren Bedürfnissen entsprechend unterstützt, wobei großes Augenmerk daraufgelegt wird, dass sie im Sozialverband der Klasse voll integriert werden.

  • Bei mindestens 4 Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird eine Integrationsklasse geführt, andernfalls bemühen wir uns um Einzelintegration.
  • Vom Team-Teaching in Klassen mit SPF profitieren alle Kinder.

Für körperlich beeinträchtigte Kinder stehen Schulassistenzstunden zur Verfügung.

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache:

Es ist das Ziel, Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache möglichst rasch an den Ausbildungsstand der anderen Kinder heranzuführen, wobei an erster Stelle das Erlernen der deutschen Sprache steht. Dafür werden im Bedarf entsprechende Stunden bereitgestellt.

  • Die der Schule zugewiesenen Stunden für die Förderung von Schüler*innen mit anderer Muttersprache als Deutsch (1 Stunde pro 4 Kinder) werden flexibel angeboten und richten sich nach dem Stundenplan der einzelnen Kinder, damit sie vom Regelunterricht nicht zu viel versäumen.

Der zusätzliche Deutschunterricht wird im Lehrerteam individuell auf das Kind abgestimmt.

Interessen- und Begabtenförderung

Der Förderung von Begabungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler wird an unserer Schule besonderes Gewicht gegeben.

  • Musik:
    • Einzelförderung durch Instrumentalunterricht und Theorieunterricht
    • Förderung in der Gruppe im Schulorchester, in der Schulband, im Streichensemble, in der Teamstunde durch Tanz
    • Aufführungen wie Adventsingen, Umrahmung von Feiern, Musicalprojekte, Vorspielabende, Elternabende
    • Projekte mit außerschulischen Musikern oder Musikgruppen
    • Besuch von Schulaufführungen anderer Schulen
    • Musikalische Wochen
  • Begabtenförderung: besonders talentierte Kinder werden in ihren Talenten gefördert, außerdem erhalten sie die Möglichkeit der Testung und der Teilnahme an Begabtenkursen der Talenteakademie.
  • Informatikunterricht ab der 5. Schulstufe
  • e- Learning in vielen Gegenständen
  • Projektteilnahme bei verschiedensten Wettbewerben
  • Mitgestaltung des kulturellen Lebens der Gemeinde
  • Englischprojektwoche mit „native speakers“
  • Wahlpflichtgegenstände in der 7. und 8. Schulstufe
  • Angebote von unverbindlichen Übungen:
    • Schulband, Ensemble
    • Informatik
    • Französisch
    • GZ

Angebote für den Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen

Neben dem Regelunterricht finden im Schuljahr viele Projekte, Exkursionen, Lehrausgänge, Projektwochen, … statt, die den Erwerb verschiedenster Kompetenzen fördern.

  • Soziale Kompetenz:
    • Durch „Soziales Lernen“ als Unterrichtsgegenstand
    • Projekte wie „Clever & Cool“
    • Workshop „Mobbing“
    • Arbeiten mit einem Therapiehund für verhaltensauffällige Schüler*innen
    • „Hero of Support“
    • Projektwoche, Schikurs, Sportwoche, Wienwoche
  • Medienkompetenz:
    • Schulfilme in Vor- und Nachbesprechung
    • Zeitungsprojekte
    • e-learning
  • sprachliche Förderung:
    • Leseförderung durch Büchertische, Autorenlesungen, Schüler*innen lesen für Schüler*innen, Buchvorstellungen, Rollenspiele, Buchpräsentationen
    • Sprachwettbewerb der Stadt: Projekt „Auf Schmetterlings- und Schwanenflügeln“ (Landesübergreifend mit Städten aus Italien und Slowenien)
    • Englischsprachwoche mit „native speakers“
  • Motorische Förderung:
    • Bewegung und Sport: Selbstverteidigungskurs, Erlangen von Schwimmabzeichen, Erreichen verschiedener Abzeichen in der Leichtathletik und im Geräteturnen, in der 1. Klasse Schwimmunterricht für alle Schüler*innen
    • Besuch verschiedener Wettbewerbe
    • Sportwoche
    • Schikurs

Maßnahmen an den Nahtstellen

  • Schnuppertag für Volksschüler*innen der 4. Schulstufe
  • Einstiegsphase für Anfangsklassen zu Schulbeginn von den Klassenteams vorbereitet und durchgeführt (SAM-Tage, Kennenlerntage, …)
  • Rechtzeitige Kontaktaufnahme mit den Volksschullehrer*innen, um Schüler*innen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen den Umstieg zu erleichtern
  • Berufsorientierung und Bildungslaufbahnberatung (Interessenstest, Besuch der Bildungsmessen, AMS, Betriebsbesichtigungen,… Ausstellungswände mit Informationen, Girl’s Day, Nutzung des Computers zur Informationsbeschaffung für den weiteren Bildungsweg,…)
  • Schnuppertage in Schulen und Firmen
 
 
Unser Förderkonzept entspricht den Konturen unseres pädagogischen Leitbildes. Wir sind bemüht, die Fördermaßnahmen laufend zu evaluieren (online – Feedback, Beobachtung, …)

Das Förderkonzept wird jährlich den schulischen Bedingungen angepasst und den Schulpartnern bekannt gegeben.

DirNMS Martina Decker, M.Ed. BEd.